Fünf Fakten über Ecuador

Schneebedeckte Vulkane, Bananen- und Kaffeeplantagen, von Palmen umsäumte Traumstände und Kartoffeln in allen Verarbeitungsformen: Ecuador ist zwar eines der kleinsten Länder in Südamerika, hat aber dennoch so einiges an Vielfalt zu bieten. Wer einmal durch das kleine Land am Äquator gereist ist, weiß, dass sich der Andenstaat keinesfalls vor den Nachbarländern verstecken muss. Fünf Fakten über Ecuador, die zeigen, dass sich eine Reise lohnt:

Noch weitere Fakten über Ecuador gefällig? Hier geht es zu unserem Video.

  1. Das Nationalgericht von Ecuador heißt Llapingacho
    Ich weiß noch genau, wie ich in der berühmten Straße La Ronda an meinem ersten Tag in Quito zu Mittag essen wollte und der Kellner begeistert von einem Gericht erzählt hat, dass ich anfangs gar nicht aussprechen konnte: Llapingacho ist das Nationalgericht der Ecuadorianer und eigentlich an jeder Ecke zu finden ist. Dabei handelt es sich eigentlich um nichts anderes als gebratene Kartoffelpuffer – allerdings angereichert mit Zwiebeln und Käse. Traditionell werden dazu Spiegeleier, Avocados, Tomaten und würzige Würstchen serviert. Que aproveche!
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  2. Ecuador lässt sich in 4 geographische Zonen aufteilen
    Obwohl das Land nur etwas größer ist als Großbritannien, zeichnet es sich durch vier geographische Zonen aus, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ecuador ist damit klimatisch und geographisch eines der vielfältigsten Länder auf der Welt. Ganz im Osten gibt es das Amazonas-Tiefland, den sogenannten Oriente, ein dünnbesiedelter, dichter Dschungel, in dem viele indigene Gemeinschaften und einzigartige Tierarten leben. An den Regenwald grenzt die gewaltige Andenkette, die Sierra, geprägt von Vulkanismus und schneebedeckten Bergen. In Richtung Westen folgt die Costa, der wunderschöne Küstenbereich sowie die Galápagosinsel, die rund 1.000 Kilometer vor der Küste im Pazifik liegen. Wow, so viel Vielfalt in einem Land gibt es nicht überall!
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  3. Quito ist die höchstgelegene Hauptstadt der Welt
    Auf über 2.800 Metern liegt die Hauptstadt von Ecuador in einem Tal direkt am Fuße des Pichinchas. Wer hier durch die hügeligen Straßen läuft, kommt schnell aus der Puste. Kein Wunder, Quito ist ja auch mit 2.850 Metern die höchste Hauptstadt der Welt, noch vor Sucre (2.808 Meter). Und nein, auch La Paz in Bolivien zählt nicht. Zwar liegt La Paz deutlich höher, auf mehr als 3.500 Metern. Allerdings ist La Paz offiziell nur Regierungssitz und nicht Hauptstadt.
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  4. Zu Allerheiligen ist man Kinderbrot und gesiebtes Maismehl
    Guaguas de Pan, Kinder aus Brot – so nennen die Ecuadorianer die Süßspeise, die traditionell am 1. November, am Día de los Difuntos, verspeist wird. Guagua ist Quechua und heißt so viel wie Baby. Die kleinen Brote sind meist so verziert, dass sie wie kleine Männchen aussehen, ähnlich wie unsere Stutenkerle. Dazu gibt es Colada Morada, eine leckere Süßspeise zum Trinken aus Maismehl, Früchten (die es hier bei uns leider nicht gibt) und verschiedenen Gewürzen.
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  5. Ecuador ist größter Bananen-Exporteur
    Kein Scherz, das Land ist winzig, aber wenn es um die Banane geht, macht es dem Andenstaat keiner so schnell nach. Rund 24 Prozent der globalen Exporte gehen auf das ecuadorianische Konto und ist damit der wichtigste Wirtschaftsfaktor des Landes. Knapp 190.000 Hektar Land sind mit Bananenplantagen übersät. Nach Ecuador kommen übrigens die Philippinen auf Platz 2 und Guatemala auf Platz 3.
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